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Rechenschwäche. Was ist das?
Rechenschwache Schüler werden so lange Probleme haben, den Anforderungen des allgemeinen Rahmenplans gerecht zu werden, bis sie Wissens-und Verständnisfortschritte gemacht haben, die motivierungsfördend sind. Die Schüler haben oft regelrecht Angst vor Mathematik, die abgebaut werden muss.
Wie erkenne ich ein rechenschwaches Kind?
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mühsam Geübtes ist nach kurzer Zeit wieder vergessen
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Rechnen bleibt stures Abzählen
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es wird auch da gezählt ,wo sich zählen erübrigt z. B. (nach 7+8=15 wird 7+9 erneut ausgezählt)
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dekadische Transferleistungen sind nicht möglich (3+4=7 13+4 wird erneut ausgezählt)
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alle aus der Logik des Zahlaufbaus und dem Zusammenhang der Operationen sich ergebenden Rechenerleichterungen bleiben systematisch ungenutzt (3+4=7, 7-4 wird neu abgezählt)
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an die Stelle des stupiden Zählens tritt häufig das begrifflose , rein mechanische Rechnen, auch da, wo sich die Mechanik logisch verbietet (13-12 wird gerechnet als 10-10=0, 3-2=1)
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Rechenarten werden verwechselt
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anstelle der Operationslogig treten subjektive Rechenregeln z. B. 10+10=200
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Zahlendreher oder Missachtung der Stellenwerte (30+25=82)
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Multiplikationsreihen werden begrifflos wie ein Gedicht aufgesagt (9x9=81, 8x9=72, 81-9 muss neu abgezählt werden)
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offensichtlich falsche Lösungen werden nicht erkannt, häufige Produktion von Traumergebnissen(200:2=1)
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bei Textaufgaben zeigt sich völliges Unverständnis
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der rechnerische und praktische Umgang mit Größen gelingt nicht
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das räumliche und zeitliche Vorstellungsvermögen ist nicht altersgerecht entwickelt
Nur gezielte Förderung kann dem Schüler helfen. Langwieriges Üben wird für Schüler und Eltern oft zur Qual. Wenn ein Schüler dann erlebt, dass es trotz intensiven Übens in seinen Lernanforderungen versagt, empfindet er alle Bemühungen als vergebens und reagiert mit Lernabneigung , im schlimmsten Fall mit fächerübergreifender Lernunlust.